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KAY RAY

"Homo Sapiens"

KAY RAY - Homo Sapiens

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nächste Vorstellungen:
Mo, 09.09.2019 20:00 Uhr

- Ein Abend mit Liedern von Robert Long -
am Klavier: Fabian Schubert

"Mich bombt nichts von der Bühne!" sagt Kay Ray, ein freies Radikal, das jeden Rauschgoldengel springteufelgleich in den Schatten stellt. Sowohl „Rotzjunge“ als auch Chameur und zynischer Kritiker. Das frechste Aphrodisiakum des Erdballs ist nicht nur ein flippiger Entertainer mit Riesenklappe, sondern auch ein exzellenter Sänger mit expressiver Stimme. In seinem Programm widmet er sich dem Werk des niederländischen Liedermachers Robert Long (1943-2006), der schon vor über dreißig Jahren offen schwul lebte, sich in seinen satirischen Texten Tabuthemen annahm und Dinge aussprach, die viele nicht einmal zu denken wagten.
"Homo Sapiens", benannt nach der gleichnamigen, 1980/81 erschienenen LP. "Wenn ich Lieder geschrieben hätte, dann diese." Weil sie ihm aus dem Herzen sprechen.Zwischendurch erzählt er charmant, nonchalant, trashig, selbstironisch Stories von der großen Politik bis zu seiner bizarren Kindheit im Reihenhausknast, von seinem Coming-out im verschlafenen Osnabrück bis hin zum Starruhm in der örtlichen Schwulenbar. Kay Ray polarisiert, provoziert, kokettiert, ist über- und ergreifend, und wie kein anderer versteht er es, traumwandlerisch zwischen Sauerei und Sensibilität zu lavieren. Kein langweiliger Liederabend also, sondern eine prickelnde Comedy-Show mit skurrilen Anekdoten, intimen Bekenntnissen und wunderbaren Songs. Eine Hommage an Robert Long.

"Mit viel Gefühl." Immer in der Absicht: "Morgen sind wir tolerant!"